{"id":1308,"date":"2014-10-18T20:18:53","date_gmt":"2014-10-18T20:18:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunnskap.de\/?page_id=1308"},"modified":"2023-01-14T13:42:44","modified_gmt":"2023-01-14T12:42:44","slug":"kapitalverwasserung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/prudentwater.com\/en\/kapitalverwasserung\/","title":{"rendered":"Kapitalverw\u00e4sserung"},"content":{"rendered":"<p>engl. <strong>Stock Dilution<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-notification stk-block-notification stk-block stk-b3a7798 is-style-plain\" data-block-id=\"b3a7798\"><style>.stk-b3a7798{box-shadow:0px 2px 20px rgba(153,153,153,0.2) !important}.stk-b3a7798-container{border-radius:20px !important;overflow:hidden !important;box-shadow:0px 10px 60px rgba(0,0,0,0.1) !important}.stk-b3a7798 .stk-block-notification__content{padding-top:32px !important;padding-right:32px !important;padding-bottom:32px !important;padding-left:32px !important}<\/style><div class=\"stk-block-notification__content stk-content-align stk-b3a7798-column stk-container stk-b3a7798-container stk--no-background stk--no-padding\"><div class=\"stk-block-content stk-inner-blocks\">\n<div class=\"wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block stk-40c06f9\" id=\"strong-zentrale-kernaussagen-strong\" data-block-id=\"40c06f9\"><style>.stk-40c06f9{margin-bottom:15px !important}.stk-40c06f9 .stk-block-heading__text{font-size:17px !important;margin:0 !important;color:#da8611 !important;font-weight:400 !important;letter-spacing:1px !important}@media screen and (max-width:1023px){.stk-40c06f9 .stk-block-heading__text{font-size:17px !important}}<\/style><h2 class=\"stk-block-heading__text has-text-color\"><b>ZENTRALE KERNAUSSAGEN<\/b><\/h2><\/div>\n\n\n\n<ul class=\"has-ast-global-color-8-color has-text-color wp-block-list\" style=\"font-size:16px;font-style:normal;font-weight:500;line-height:2\">\n<li>Mit der Kapitalverw\u00e4sserung ist gemeint, dass sich der prozentuale Anteil des Aktion\u00e4rs an einer Aktiengesellschaft aufgrund der Emission neuer zus\u00e4tzlicher Aktien verringert.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Altaktion\u00e4r kann der Kapitalverw\u00e4sserung entgegenwirken, indem er an der Kapitalerh\u00f6hung partizipiert. Dies gelingt, indem er die ihm zugeteilten Bezugsrechte in neue und sogenannte junge Aktien tauscht.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Bei einer Kapitalverw\u00e4sserung verringert sich der Wert jeder einzelnen Aktie durch eine vom Unternehmen durchgef\u00fchrte Kapitalerh\u00f6hung. Bei der Kapitalerh\u00f6hung werden neue Aktien in Form von sogenannten jungen Aktien ausgegeben, wodurch sich die Anzahl der ausstehenden Anteilsscheine automatisch erh\u00f6ht. Gleichzeitig sinkt aber auch der Wert pro Aktie, da von nun an der Unternehmenswert auf mehr Aktien als zuvor verteilt werden muss. Bezieht der Altaktion\u00e4r bei der Kapitalerh\u00f6hung keine neu ausgegeben Aktien im Verh\u00e4ltnis zu seinem Altbestand, so erleidet er eine Verw\u00e4sserung seines Anteils am Unternehmen. In den meisten F\u00e4llen kann der Altaktion\u00e4r jedoch \u00fcber ein Bezugsrecht sein Anteil am Unternehmen aufrechterhalten, dazu muss er jedoch anteilsm\u00e4\u00dfig die bei der Kapitalerh\u00f6hung neu ausgegeben Aktien hinzukaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Kapitalverw\u00e4sserung gilt, dass je h\u00f6her der Aktienkurs ist, desto geringer der Effekt der Verw\u00e4sserung. Denn je niedriger der Aktienkurs, desto mehr neue Aktien muss die Aktiengesellschaft ausgeben, um den gew\u00fcnschten Erl\u00f6s zu erzielen. Findet gar eine Kapitalerh\u00f6hung statt, w\u00e4hrend die Aktie unter Buchwert notiert, so w\u00e4re diese f\u00fcr Altaktion\u00e4re umso verw\u00e4ssernder, je tiefer der Aktienkurs unter dem Buchwert je Aktie notiert.<\/p>\n\n\n<hr>\n<h3>Beispiel einer Kapitalverw\u00e4sserung<\/h3>\n<p>Vor der Kapitalerh\u00f6hung hat das Unternehmen 600 000 ausstehende Aktien zu einem aktuellen B\u00f6rsenkurs von 2,00 Euro je Aktie. Die Marktkapitalisierung liegt somit bei 1,2 Millionen Euro. Nun gibt das Unternehmen 200 000 St\u00fcck neue Aktien aus. Das Aktienkapital erh\u00f6ht sich dadurch entsprechend, der Unternehmenswert bleibt jedoch gleich, da sich der Aktienkurs nun entsprechend anpasst und auf 1,50 Euro f\u00e4llt. Dadurch liegt die Marktkapitalisierung nach der Kapitalerh\u00f6hung des Unternehmens weiterhin bei 1,2 Millionen Euro.<\/p>\n<hr>\n<p>Da der Aktienkurs durch Angebot und Nachfrage am Markt geregelt wird, muss der Marktwert nach der Kapitalerh\u00f6hung nicht immer exakt dem Marktwert vor der Kapitalerh\u00f6hung entsprechen. Er kann ebenso leicht dar\u00fcber liegen, wenn die Marktteilnehmer die Kapitalerh\u00f6hung als positiv bewerten, da dadurch beispielsweise notwendige Investitionen finanziert werden k\u00f6nnen, welche langfristig den Wert des Unternehmens steigern w\u00fcrden. Um eine Kapitalverw\u00e4sserung bei den Altaktion\u00e4ren zu vermeiden, erhalten diese Bezugsrechte auf die neu ausgegebenen Aktien. Diese sogenannten jungen Aktien k\u00f6nnen, m\u00fcssen jedoch nicht vom Altaktion\u00e4r gekauft werden. Werden die Bezugsrechte vom Altaktion\u00e4r jedoch nicht in junge Aktien umgewandelt, so erleidet der Altaktion\u00e4r eine Kapitalverw\u00e4sserung, da nach der Kapitalerh\u00f6hung sein prozentualer Anteil aller ausstehender Aktien geschrumpft ist.<\/p>\n<h3>Kapitalverw\u00e4sserung durch Wandelanleihen und Aktienoptionen<\/h3>\n<p>Es kann jedoch auch zu verw\u00e4ssernden Effekten durch offene Wandelanleihen oder Aktienoptionen kommen. Die Besitzer dieser Finanzinstrumente haben das Recht, diese in Aktien innerhalb einer bestimmten Zeitspanne umzuwandeln, wodurch sich ebenfalls die Anzahl der ausstehenden Aktien erh\u00f6hen w\u00fcrde. Aus diesem Grund geben Unternehmen in ihrem Jahresabschluss einmal die Gr\u00f6\u00dfe &#8220;Ergebnis je Aktie&#8221; und die Ergebnisgr\u00f6\u00dfe &#8220;Verw\u00e4ssertes Ergebnis je Aktie&#8221; an. Zweites zeigt an, wie viel Gewinn auf jede Aktie entfallen w\u00fcrde, wenn alle noch offenen Aktienoptionen und Wandelanleihen in Aktien umgewandelt werden w\u00fcrden. Das verw\u00e4sserte Ergebnis je Aktie liegt immer unter dem nicht verw\u00e4ssertem Ergebnis je Aktie. Investoren sollten stets bei der Berechnung von zuk\u00fcnftigen Gewinnprognosen die Anzahl aller offenen Wandelanleihen und vor allem Aktienoptionen mitber\u00fccksichtigen und somit das verw\u00e4sserte Ergebnis je Aktie als Richtgr\u00f6\u00dfe heranziehen.<\/p>\n<p><!-- \/wp:post-content --><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>engl. 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