{"id":391,"date":"2014-08-22T15:34:09","date_gmt":"2014-08-22T15:34:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunnskap.de\/?page_id=391"},"modified":"2021-08-22T16:02:53","modified_gmt":"2021-08-22T14:02:53","slug":"eigenkapitalrendite","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/prudentwater.com\/en\/eigenkapitalrendite\/","title":{"rendered":"Eigenkapitalrendite"},"content":{"rendered":"<p>Auch <strong>Eigenkapitalrentabilit\u00e4t<\/strong><br \/>\nengl. <strong>Return on Equity (ROE)<\/strong><\/p>\n<p>Die Eigenkapitalrendite gibt an, wie sich das Eigenkapital eines Unternehmens innerhalb eines Gesch\u00e4ftsjahres verzinst hat. Die Rentabilit\u00e4tskennzahl zeigt also auf, mit welcher Prozentrate das Eigenkapital im vergangenen Jahr gesteigert werden konnte. Dabei gilt grundlegend, dass je h\u00f6her die Eigenkapitalrendite ausf\u00e4llt, desto besser und wirtschaftlich erfolgreicher hat das Unternehmen gearbeitet.<\/p>\n<hr>\n<h6>Berechnung:<\/h6>\n<p><center><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/prudentwater.com\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Eigenkapitalrendite.png\" alt=\"Eigenkapitalrendite\" class=\"alignnone size-full wp-image-7535\" width=\"595\" height=\"56\" title=\"\"><\/center><br \/>\nBei dem Jahres\u00fcberschuss handelt es sich um den tats\u00e4chlich erzielten Gewinn des Unternehmens, Zinsen an Fremdkapitalgeber werden dabei mitber\u00fccksichtigt. Das Eigenkapital hingegen setzt sich in erster Linie aus dem gezeichneten Kapital, den Gewinnr\u00fccklagen und den Kapitalr\u00fccklagen zusammen.<\/p>\n<hr>\n<h5>Interpretation der Eigenkapitalrendite<\/h5>\n<p>Die Eigenkapitalrendite h\u00e4ngt jedoch stark von der Eigenkapitalquote des Unternehmens ab. Je geringer die Eigenkapitalquote, desto h\u00f6her ist die Eigenkapitalrendite (bei gleichem Jahres\u00fcberschuss), solange die Fremdkapitalkosten unter der Gesamtkapitalrendite liegen. Dies beschreibt den sogenannten Leverage Effekt, durch welchen die Eigenkapitalrendite vom Unternehmen manipuliert werden kann. Dadurch, dass die Eigenkapitalrendite eben jedoch stark durch Bilanzierungsmethoden manipuliert werden kann, ist ihre Aussagekraft eher gering von Wert und nimmt deshalb heutzutage eine untergeordnete Stellung in der Unternehmensanalyse ein. Beim Betrachten der Eigenkapitalrendite ist jedoch immer auch der Verschuldungsgrad und die Eigenkapitalquote des Unternehmens zu pr\u00fcfen. Denn wurde eine hohe Eigenkapitalrendite nur aufgrund eines hohen Fremdkapitalanteiles erzielt, so besteht das Risiko, dass das Unternehmen nicht langfristig in der Lage ist, die Rentabilit\u00e4t des Eigenkapitals aufrechtzuerhalten, da eine zus\u00e4tzliche Fremdkapitalaufnahme auch mit einer zus\u00e4tzlichen Zinslast verbunden ist, welche sich wiederum negativ auf den Jahres\u00fcberschuss auswirkt. Au\u00dferdem verbessert sich die Eigenkapitalrendite auch schlicht durch eigene Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe des Unternehmens. Langfristig wird dadurch jedoch nicht Mehrwert geschaffen bzw. es wird durch Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe nicht in die Zukunft investiert, die verbesserte Eigenkapitalrendite suggeriert dann jedoch oftmals eine finanzielle Verbesserung und gesteigerte Rentabilit\u00e4t, was faktisch jedoch so nicht stimmt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch Eigenkapitalrentabilit\u00e4t engl. 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