{"id":548,"date":"2014-09-01T14:58:07","date_gmt":"2014-09-01T14:58:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kunnskap.de\/?page_id=548"},"modified":"2023-03-30T22:24:25","modified_gmt":"2023-03-30T20:24:25","slug":"inflationsindexierte-anleihe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/prudentwater.com\/en\/inflationsindexierte-anleihe\/","title":{"rendered":"Inflationsindexierte Anleihe"},"content":{"rendered":"<p>Auch <b>Linker<\/b>, <b> Inflationsgesch\u00fctzte Anleihe<\/b> oder <b>Realzinsanleihe<\/b><br>\nengl. <b>Inflation-Linked Bond<\/b><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-notification stk-block-notification stk-block stk-b3a7798 is-style-plain\" data-block-id=\"b3a7798\"><style>.stk-b3a7798{box-shadow:0px 2px 20px rgba(153,153,153,0.2) !important}.stk-b3a7798-container{border-radius:20px !important;overflow:hidden !important;box-shadow:0px 10px 60px rgba(0,0,0,0.1) !important}.stk-b3a7798 .stk-block-notification__content{padding-top:32px !important;padding-right:32px !important;padding-bottom:32px !important;padding-left:32px !important}<\/style><div class=\"stk-block-notification__content stk-content-align stk-b3a7798-column stk-container stk-b3a7798-container stk--no-background stk--no-padding\"><div class=\"stk-block-content stk-inner-blocks\">\n<div class=\"wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-40c06f9\" id=\"strong-zentrale-kernaussagen-strong\" data-block-id=\"40c06f9\"><style>.stk-40c06f9{margin-bottom:15px !important}.stk-40c06f9 .stk-block-heading__text{font-size:16px !important;margin:0 !important;color:#da8611 !important;font-weight:400 !important;letter-spacing:1px !important}@media screen and (max-width:1023px){.stk-40c06f9 .stk-block-heading__text{font-size:16px !important}}<\/style><h2 class=\"stk-block-heading__text has-text-color\"><b>ZENTRALE KERNAUSSAGEN<\/b><\/h2><\/div>\n\n\n\n<ul class=\"has-ast-global-color-8-color has-text-color wp-block-list\" style=\"font-size:16px;font-style:normal;font-weight:500;line-height:2\">\n\n<li>Inflationsindexierte Anleihen dienen dazu, das Kapital des Anlegers vor steigender Inflation zu sch\u00fctzen, da die H\u00f6he der einzelnen Kuponzahlungen sowie die H\u00f6he des R\u00fcckzahlungsbetrages an einem Verbraucherpreisindex gekoppelt ist.<\/li>\n\n\n<li>Inflationsindexierte Anleihen dienen jedoch auch schlicht dazu, um auf eine steigende Inflation zu spekulieren und damit Geld zu verdienen.<\/li>\n\n\n<li>Es empfiehlt sich nur dann der Kauf von inflationsindexierten Anleihen, wenn der potenzielle Anleger eine h\u00f6here Inflationsrate erwartet als es die aktuelle Breakeven-Inflationsrate ausdr\u00fcckt.<\/li>\n\n<\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n<p>Bei der inflationsindexierten Anleihe erh\u00e4lt der Anleger zun\u00e4chst einen festen Kupon, der zwar niedriger ist als der Kupon einer herk\u00f6mmlichen vergleichbaren Anleihe, daf\u00fcr aber sind die einzelnen Kuponzahlungen sowie der R\u00fcckzahlungsbetrag an einem Verbraucherpreisindex gekoppelt. Inflationsgesch\u00fctzte Anleihen aus Deutschland orientieren sich an den europ\u00e4ischen Verbraucherpreisindex &#8216;Harmonisierter Verbraucherpreisindex ohne Tabak&#8217;. Dies bedeutet gleichzeitig, dass der Anleger nicht vollkommen gegen Inflation gesch\u00fctzt ist, sondern nur gegen den Preisanstieg des jeweiligen Index.<br>\nDer Kauf einer inflationsindexierten Anleihe im Vergleich zum Kauf einer herk\u00f6mmlichen Anleihe lohnt sich immer erst dann f\u00fcr den Anleger, wenn die Inflation h\u00f6her ausf\u00e4llt, als zum Zeitpunkt des Kaufes vom Markt erwartet wurde. Um die aktuelle Inflationserwartung des Marktes zu erhalten, muss eine inflationsindexierte Anleihe mit einer konventionellen Staatsanleihe (gleicher Emittent und gleiche Laufzeit) verglichen werden. Die Differenz spiegelt die erwartete Inflation des Marktes wider und wird Breakeven-Inflationsrate genannt. Der ausschlaggebende Grund, warum Anleger Linker kaufen, ist der Schutz des investierten Kapitals vor Preissteigerungen w\u00e4hrend der kompletten Laufzeit. Obwohl eine konventionelle Anleihe einen h\u00f6heren Zins bietet, welcher auch letztendlich als Inflationspr\u00e4mie angesehen wird, ist der Investor nicht vor einer pl\u00f6tzlichen Preissteigerung gesch\u00fctzt, welche nach dem Kauf der konventionellen Anleihe auftritt. Inflationsindexierte Anleihen bieten diesen Schutz hingegen w\u00e4hrend der gesamten Laufzeit.<\/p>\n<h3>Berechnung<\/h3>\n<p>Zur Ermittlung der inflationsbereinigten Kuponzahlungen und des inflationsbereinigten Nominalwertes wird die Index Ratio (Berechnung: Index aktuell \/ Index bei der Emission) mit dem Nominalwert bzw. mit den Kuponzahlungen multipliziert.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/prudentwater.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Inflationsindexierte-Anleihe.jpg\" alt=\"\" class=\"aligncenter size-full wp-image-10755\" width=\"820\" height=\"74\" title=\"\"><br>\nWie in dem Beispiel zu sehen, wird der Nominalwert der Anleihe j\u00e4hrlich der Inflationsentwicklung angepasst. Der Tilgungsbetrag, welcher am Ende der Laufzeit wie bei einer herk\u00f6mmlichen Anleihe zur\u00fcckgezahlt wird, liegt in einer anhaltenden Inflation \u00fcber dem urspr\u00fcnglichen Kaufbetrag, da er j\u00e4hrlich mit dem Faktor der Inflationsrate multipliziert wird. Daraus ergibt sich der indexierte inflationsgesch\u00fctzte Nominalwert, welcher bei F\u00e4lligkeit bezahlt wird. Zur Berechnung der j\u00e4hrlichen inflationsgesch\u00fctzten Kuponzahlung (D) wird der feste Nominalzins (A) mit dem j\u00e4hrlich neu berechneten indexierten Inflationswert (C) multipliziert.<\/p>\n<p>Mit inflationsindexierten Anleihen l\u00e4sst sich das Geld vor Kaufkraftverlusten (Geldentwertung) sch\u00fctzen. Eine konventionelle Staatsanleihe mit einem Kupon (Nominalzins) von 5 % besitzt lediglich einen Realzins von 3 %, wenn die Inflationsrate zu diesem Zeitpunkt bei 2 % liegt. Der Nominalzins ist bei diesen Staatsanleihen in der Regel bekannt, der Realzins jedoch nicht. Bei inflationsindexierten Anleihen ist jedoch der Realzins bekannt, da der Anleger einer inflationsindexierten Anleihe einen Inflationsausgleich bekommt. Daf\u00fcr, dass der Investor gegen die Geldentwertung gesch\u00fctzt ist, besitzt diese Art von Anleihen einen geringeren Kupon gegen\u00fcber konventionellen Staatsanleihen. Der K\u00e4ufer von Linkern wei\u00df beim Kauf und w\u00e4hrend der Laufzeit jedoch noch nicht die absolute H\u00f6he der Zahlungsstr\u00f6me, da diese von der zuk\u00fcnftigen Inflationsentwicklung abh\u00e4ngen.<\/p>\n<h3>Breakeven-Inflationsrate<\/h3>\n<p>Die Inflation muss jedoch eine bestimmte Rate erreichen, damit sich der Kauf von inflationsindexierten Anleihen gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen Anleihen lohnt. Diese Rate wird Breakeven-Inflationsrate genannt und zeigt die Differenz zwischen der realen Rendite einer inflationsindexierten Anleihe und der Rendite einer vergleichbaren, traditionellen Anleihe auf. Rentiert eine klassische deutsche Staatsanleihe (Laufzeit 5 Jahre) bei 3 % und eine deutsche inflationsindexierte Staatsanleihe mit gleicher Laufzeit bei 1 %, so liegt die Breakeven-Inflationsrate bei 2 %. Dies ist nun die Inflationsrate, die zu diesem Zeitpunkt vom Markt pro Jahr f\u00fcr die n\u00e4chsten 5 Jahre erwartet wird und gleichzeitig die Inflationsrate, die \u00fcberschritten werden muss, damit der Kauf der inflationsindexierten Anleihe profitabler war als der Kauf der klassischen Anleihe. Lag die Inflation nun tats\u00e4chlich \u00fcber der vom Markt erwarteten 2 %, so war der Kauf der inflationsgesch\u00fctzten Anleihe vorteilhafter als der Kauf einer herk\u00f6mmlichen Anleihe. Lag die Inflationsrate jedoch nur bei beispielsweise 1,5 %, so hat sich der Kauf der inflationsindexierten Anleihe nicht gelohnt und der Anleger h\u00e4tte mit einer klassischen Anleihe mehr Geld erzielt. Die Entscheidung, ob eine herk\u00f6mmliche Anleihe oder aber eine inflationsindexierte Anleihe gekauft werden soll, h\u00e4ngt also davon ab, welche Inflationserwartung der Anleger im Vergleich zum Markt hat.<br>\n<div class=\"perfect-pullquote vcard pullquote-align-full pullquote-border-placement-left\" style=\"border-color:#9cd3db !important;font-size:20px !important;\"><blockquote><p style=\"font-size:20px !important;\">Die Inflationserwartungen des Marktes steigen oftmals einhergehend mit Markterwartungen steigender Wirtschaftswachstumsraten. Au\u00dferdem kann eine anhaltende expansive Geldpolitik zu h\u00f6heren Inflationserwartungen f\u00fchren.<\/p><\/blockquote><\/div><\/p>\n<h3>Arten von inflationsindexierten Anleihen<\/h3>\n<p>Inflationsindexierte Anleihen k\u00f6nnen verschiedene Ausgestaltungen besitzen. In der Regel werden, wie auch oben im Beispiel gezeigt, sowohl der Nominalwert (Tilgungswert) als auch j\u00e4hrlichen Kuponzahlungen an die Inflation angepasst. Bei anderen Varianten kann jedoch auch nur der Nominalwert der Anleihe gegen Inflation gesch\u00fctzt sein oder aber es werden nur die Kuponzahlungen gegen Inflation gesch\u00fctzt. Dies ist jedoch immer in den Emissionsbedienungen geregelt.<\/p>\n<h3>Inflationsindexierte Anleihen in einer Deflation<\/h3>\n<p>Zus\u00e4tzlich besteht bei Inflationsindexierten Anleihen ein Deflationsrisiko. Wenn der Referenzindex sinkt, fallen auch die Kuponzahlungen geringer aus. Als Schutz f\u00fcr den Anleger k\u00f6nnen jedoch keine negativen Kupons gezahlt werden. Beim Nominalwert besteht jedoch kein Deflationsrisiko, da hier ein sogenannter &#8216;Boden&#8217; eingebaut ist (in den USA und Deutschland der Fall, jedoch nicht bei Index Linked Gilts). Dies bedeutet, dass immer mindestens der Nominalwert (100 %) zur\u00fcckgezahlt wird, selbst dann, wenn der Referenzindex aufgrund einer Deflation unter 100 % sinkt.<\/p>\n<h3>Inflationsindexierte Anleihen inmitten eines steigenden Zinsniveaus<\/h3>\n<p>Der Zusammenhang zwischen Zinsen und Anleihenkurse stellt sich so dar, dass die Kurse von herk\u00f6mmlichen Anleihen allgemein fallen, wenn das Zinsniveau steigt. Auch auf inflationsindexierte Anleihen wirkt sich ein steigendes Zinsniveau zun\u00e4chst negativ aus. Die Ursache eines steigenden Zinsniveaus liegt jedoch in der Regel in einer gleichzeitig steigenden Inflationsrate. Wohingegen herk\u00f6mmliche Anleihen inmitten eines steigenden Zinsniveaus nun fallen, k\u00f6nnen Linker den Kursr\u00fcckgang durch die dann h\u00f6heren Inflationsaufschl\u00e4ge auf den Nominalwert der Anleihe als auch auf den Kupon ausgleichen. Dies ist ein weiterer Vorteil von Linkern, da sich der Kurs der Anleihe inmitten eines steigenden Zinsniveaus stabiler verh\u00e4lt als der Kurs von herk\u00f6mmlichen Anleihen.<\/p>\n<h3>Vorteile f\u00fcr den Anleger<\/h3>\n<p>Der Kauf von inflationsindexierten Anleihen garantiert f\u00fcr den Anleger die zuk\u00fcnftige Kaufkraft des in der H\u00f6he angelegten Geldes. Anleger k\u00f6nnen sich mittels Linkern also vor einer unerwartet hohen Inflation sch\u00fctzen. Alle anderen Risiken, welche am Rentenmarkt auftreten k\u00f6nnen, bleiben jedoch weiterhin erhalten. Dazu geh\u00f6ren vor allem das Ausfallrisiko und das Zins\u00e4nderungsrisiko. Ein weiter Vorteil von Linkern liegt jedoch darin, dass mit ihnen auf eine steigende Inflation spekuliert werden kann. Erwartet der Anleger in Zukunft eine h\u00f6here Inflationsrate als der Markt es aktuell eingepreist hat, kann er mit inflationsgesch\u00fctzten Anleihen eine h\u00f6here Renditen erzielen, falls seine Annahme sich best\u00e4tigt. Diese erh\u00f6hte Rendite setzt sich dann auch aus aufgrund der erh\u00f6hten Nachfrage zus\u00e4tzlichen Kursgewinne zusammen. Linker weisen zudem oftmals eine geringere Volatilit\u00e4t auf als herk\u00f6mmliche Anleihen, da sie das Inflationsrisiko nicht tragen und deshalb weniger sensibel im Kurs schwanken, wenn es zur Ver\u00f6ffentlichung von Inflationsdaten kommt, die au\u00dferhalb der Erwartungen liegen.<\/p>\n<h3>Vorteile f\u00fcr den Emittenten<\/h3>\n<p>Zentralbanken, zwar keine Emittenten, profitieren von Linker dadurch, dass sie die Inflationserwartung des Marktes anhand der inflationsindexierten Anleihen direkt ablesen k\u00f6nnen und so ihre Geldpolitik besser steuern k\u00f6nnen. Direkte Emittenten k\u00f6nnen mit Linker ihre Finanzierungskosten senken. W\u00fcrden sie konventionelle Anleihen emittieren, so m\u00fcssten sie den Investoren einen h\u00f6heren Kupon bieten, da in diesem Fall das Inflations\u00e4nderungsrisiko beim Gl\u00e4ubiger liegt und er deshalb einen h\u00f6heren Kupon fordert. Die zus\u00e4tzlich zu zahlende Pr\u00e4mie entf\u00e4llt jedoch ganz oder f\u00e4llt geringer f\u00fcr den Emittenten des Linker aus, wenn die tats\u00e4chliche Inflation niedriger ausf\u00e4llt als zuvor erwartet. F\u00e4llt die Inflationsrate h\u00f6her aus als noch bei Emission erwartet, erh\u00f6ht sich dementsprechend auch die Zinslast f\u00fcr die Emittenten von Linkern, wohingegen dann die reale Zinslast f\u00fcr konventionelle Anleihen sinkt. F\u00e4llt die Inflation jedoch niedriger aus als erwartet, sinkt die Zinslast f\u00fcr die Emittenten von Linkern und die reale Zinslast von herk\u00f6mmlichen Anleihen steigt. In Zeiten hoher Inflationsraten fordern Investoren bei konventionellen Anleihen einen h\u00f6heren Kupon, geht die Inflation jedoch w\u00e4hrend der Laufzeit der Anleihe zur\u00fcck, ist der Emittent weiterhin an den hohen Kupon gebunden. Bei Linkern jedoch w\u00fcrden mit einem R\u00fcckgang der Inflation auch die Inflationsaufschl\u00e4ge auf den Realzins r\u00fcckl\u00e4ufig sein. Ein hohes Emissionsvolumen an Linkern kann somit auch als eine Signalwirkung angesehen werden, dass Staaten, welche zuvor lange mit hohen Preissteigerungsraten zu k\u00e4mpfen hatten, die Inflation in ihrem Land nun eind\u00e4mmen wollen, wovon sie dann als Emittent von Linkern profitieren w\u00fcrden. Staatliche Emittenten k\u00f6nnen durch Linker zus\u00e4tzlich ihre Verbindlichkeiten an die zuk\u00fcnftigen Einnahmen anpassen, da die Staatseinnahmen haupts\u00e4chlich von Steuern gepr\u00e4gt sind und diese in der Regel mit der Inflation korrelieren.<\/p>\n<h3>Steuerliche Behandlung<\/h3>\n<p>Die steuerliche Behandlung von inflationsindexierten Anleihen variiert von Land zu Land. In den meisten L\u00e4ndern jedoch muss in der Steuererkl\u00e4rung die Anpassung des Nominalwertes der Anleihe an die Preisentwicklung j\u00e4hrlich als zugeflossenes Einkommen ausgewiesen werden. Dies ist ein Nachteil von Linkern, da die Auszahlung des Nominalwertes erst bei F\u00e4lligkeit erfolgt. Somit kann es passieren, dass in Zeiten von hohen Inflationsraten negative Zahlungsstr\u00f6me entstehen, obwohl der Investor eine j\u00e4hrliche Kuponzahlung erhalten hat. Bei der Steuerbehandlung von Linkern gilt, dass je h\u00f6her die Inflationsrate ausf\u00e4llt, desto h\u00f6her wird auch die steuerliche Belastung f\u00fcr den Anleger ausfallen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch Linker, Inflationsgesch\u00fctzte Anleihe oder Realzinsanleihe engl. Inflation-Linked Bond ZENTRALE KERNAUSSAGEN Bei der inflationsindexierten Anleihe erh\u00e4lt der Anleger zun\u00e4chst einen festen Kupon, der zwar niedriger ist als der Kupon einer herk\u00f6mmlichen vergleichbaren Anleihe, daf\u00fcr aber sind die einzelnen Kuponzahlungen sowie der R\u00fcckzahlungsbetrag an einem Verbraucherpreisindex gekoppelt. 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