Vorräte

engl. Inven­to­ries

Die Vor­räte gehören in der Bilanz zu dem Umlaufver­mö­gen eines Unternehmens. Zu den Vor­räten eines Unternehmens gehören ins­ge­samt vier Posten: Roh‑, Hil­fs- und Betrieb­sstoffe, unfer­tige Erzeug­nisse und Leis­tun­gen, fer­tige Erzeug­nisse und Waren sowie geleis­tete Anzahlun­gen. Vor­räte sind beim Zugang in das Unternehmen mit den Anschaf­fungskosten bzw. mit den Her­stel­lungskosten bilanziell zu bew­erten. Auf­grund ihrer Kom­plex­ität bei der Bew­er­tung der Vor­räte sind Bew­er­tungsvere­in­fachungsver­fahren erlaubt. Diese dienen der vere­in­facht­en Ermit­tlung bei der Bew­er­tung der Anschaf­fungskosten bzw. Her­stel­lungskosten der Vor­räte. Außer­dem soll so ein real­is­tis­ches Ergeb­nis der Bew­er­tung der Vor­räte sichergestellt wer­den. Grund­sät­zlich dür­fen Vor­räte jedoch höch­stens mit den Anschaf­fungs- oder Her­stel­lungskosten bew­ertet wer­den. Steigen generell die Vor­räte eines Unternehmens an, so wird automa­tisch auch mehr Kap­i­tal gebun­den. Ver­ringern sich die Vor­räte jedoch im Ver­gle­ich zum Vor­jahr, wird Kap­i­tal freige­set­zt und das Unternehmen verze­ich­net in der Cash­flow­berech­nung einen Mit­telzu­fluss.

PrudentWater

Kommentieren

  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei