Abenomics

Der Begriff ‘Abenomics’ bezeichnet die Wirtschaftspolitik des japanischen Premierministers Shinzo Abe und seinem dazugehörigen Kabinett. Die Grundpfeiler der Abenomics-Wirtschaftspolitik sind eine äußerst expansive Geldpolitik und Fiskalpolitik sowie strukturelle wirtschaftliche Reformen. Dabei sollen die Aktienmärkte mit Geld ‘geflutet’ werden, um Japan aus seiner seit bereits den 80er Jahren anhaltenden deflationären Entwicklung und damit einhergehenden Wirtschaftskrise zu befreien. Indem der Staat immer mehr Geld druckt und dieses anschließend in die Wirtschaft ‘pumpt’, erhofft sich die Regierung die Deflation zu bekämpfen und eine Inflation von ca. 2 % zu erreichen. Mit der geldpolitischen Lockerung soll auch der japanische Yen, Japans Währung, abgewertet werden, um die Auslandsnachfrage nach Gütern und Dienstleistungen anzukurbeln. Abenomics startete im Frühling 2013 um das Wirtschaftswachstum in Japan wiederzubeleben und um das Land schlussendlich von deflationären Tendenzen zu befreien.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments