Gleichgewichteter Index

engl. Equal Weight­ed Index

Bei einem gle­ichgewichteten Index ist jed­er Akti­en­ti­tel im Index mit der gle­ichen prozen­tualen Gewich­tung vertreten. Alle Indexmit­glieder erhal­ten somit densel­ben Anteil. So gibt es beispiel­sweise den S&P 500 auch als gle­ichgewichteten Index. Jedes Unternehmen im S&P 500 Equal Weight Index erhält dann eine Gewich­tung von 0,2 Prozent. Dabei bezieht sich die Gewich­tung immer auf die Mark­tkap­i­tal­isierung.
Beim gle­ichgewichteten Index find­et in zeitlichen Abstän­den eine Rebal­ancierung der enthal­te­nen Aktien und deren Gewich­tun­gen in Index statt. Aktien, die im Preis gestiegen sind und jene, die im Kurs gefall­en sind wer­den somit wieder gle­ich gewichtet. Bei Aktien, die seit der let­zten Anpas­sung im Kurs gestiegen sind, wird die Gewich­tung wieder zurück­gestuft, bei Aktien, die seit der let­zten Anpas­sung im Kurs gefall­en sind, wird die Gewich­tung hochgestuft. Der Vorteil eines gle­ichgewichteten Index liegt in der Ver­mei­dung des sogen­nan­ten Klumpen­risikos, der Nachteil jedoch darin, dass Small Caps und ‘angeschla­gene Unternehmen’ eventuell einen zu großen Ein­fluss auf die Index­en­twick­lung haben. Im End­ef­fekt ist der Tag der Rebal­ancierung auch der einzige Tag, an dem alle Indexmit­glieder auch tat­säch­lich gle­ichgewichtet sind. Sobald sich die Kurse der Aktien wieder ändern, ändert sich auch der Gewich­tun­gen im Index.

PrudentWater

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